Die aktuelle Krebsstatistik

Obwohl in Deutschland viel mehr Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben als an Krebs ist die Zahl der Krebserkrankungen in den letzten Jahren dennoch gestiegen. Das liegt daran, dass aufgrund der häufiger statt findenden Früherkennungsuntersuchungen auch mehr Krebserkrankungen erkannt werden. Dies hat zur – positiven – Folge, dass deshalb auch dementsprechend größere Heilungschancen bestehen. Alles in allem ist diese Nachricht also eine gute.



Nach den aktuellen Zahlen des Robert- Koch-Instituts erkranken Männer von allen Krebsarten am häufigsten am Prostatakarzinom - mehr als ein Viertel der männlichen Krebspatienten sind davon betroffen. Bei Frauen erkrankt etwa ein Viertel an Brustkrebs, dem so genannten Mammakarzinom. Die zweithäufigste Krebserkrankung bei Männern und Frauen ist der Darmkrebs, gefolgt vom Lungenkrebs.

Die meisten Todesfälle bei den Männern werden durch das Rauchen verusachte, in Form des Bronchialkarzinoms, also Lungenkrebs. Die Neuerkrankungsrate stagniert und sinkt sogar leicht allerdings im Kontrast dazu. Lungenkrebs tritt bei den Frauen deutlich seltener auf – es ist dir dritthäufigste Todesursache unter den Krebserkrankungen, nach Brust- und Darmkrebs. Allerdings ist die Tendenz steigend, was den Lungenkrebs bei Frauen angeht, denn es gibt auch immer mehr Frauen, die rauchen.

Generell kann man sagen, dass das Risiko für eine Krebserkrankung mit den Jahren bzw. dem Alter steigt – so gehört beispielsweise das Prostatakarzinom zur typischen Alterskrankheit bei den Männern.